Gepostet von Pascal am 15.Oktober 2010 in Browser, Internet | Kommentare deaktiviert
Microsoft hat bereits zur Freigabe der Beta eine Tabelle veröffentlicht. Darin vergleicht das Unternehmen seinen Browser mit den Produkten der Konkurrenz. Wie schon bei der Vergleichstabelle zum Internet Explorer 8 wird auch hier wieder eher in Richtung IE bewertet auch wenn andere Browser solche Features anbieten. Aber auch werden Features vergleichen, die Chrome und Firefox noch nicht anbieten.
Während Leistung eigentlich gerecht bewertet wurde, schaut es bei Benutzerfreundlichkeit anders aus. So kann laut Microsoft der Firefox kein "Erneutes Öffnen versehentlich geschlossener Registerkarten". Dies ist schlicht weg falsch. Im Firefox kann man geschlossene Tabs problemlos über das Tastenkürzeln Strg+Shift+T wiederherstellen. Auch über das Menü wird die Wiederherstellung angeboten.
Was Microsoft mit "Anzeigen visueller Suchvorschläge während der Eingabe" meint ist mir nicht ganz klar. Ich vermute, dass hier schlicht und einfach Vorschläge gemeint sind, wie sie Chrome schon immer macht und im Firefox in der Suchbox ebenfalls angezeigt werden. In sofern verfügen Chrome und Safari über das Feature.
Microsoft sieht seinen Browser als sichersten an. So zählt der Phishing-Schutz von Chrome nicht zu den besten, wobei sowohl Chrome als auch der Firefox auf die selbe Safebrowsing von Google zugreifen. Die Domainhervorhebung ist beim Firefox standardmäßig nicht vorhanden. Google Chrome hebt die Adresse inklusive subdomain hervor und der IE9 lediglich die Domain mit Endung. Microsoft gibt aber nur sich selbst einen Punkt.
Klickbetrugangriffe werden nur vom IE9 erschwert. Dies ist für Klickbetrüger leicht zu umgehen. Sie nutzen einfach den Internet Explorer 9 nicht. Insofern ist das für Webmaster eigentlich kein Schutz. Dass Micorsoft die Unterstützung der Webstandards deutlich verbessert hat, steht außer Frage. Dass es im Internet Explorer einen "Kompatibilitätsmodus zum Anzeigen von Websites, die für ältere Browser entworfen wurden" liegt ja wohl an Microsoft selbst. Hält sich ein Webdeveloper an die Standards muss er für Chrome, Opera, Safari, Firefox und Co. eigentlich keine Anpassungen vornehmen. Dabei ist es fast egal welche Version der Besucher verwendet.
Auch für den Punkt "Tools, mit denen Seiten in unterschiedlichen Renderingmodulen angezeigt werden, damit Entwickler Browserunterschiede nachvollziehen und debuggen können" ist Microsoft selbst verantwortlich. So wird der Internet Explorer 6 weiterhin mit Sicherheitsupdates versorgt und Unternehmen steigen nicht um. Da es vielen Unternehmen auch finanziell nicht möglich ist von XP auf Windows 7 zu wechseln und weil Microsoft weiterhin Support für XP anbietet, wird es wohl weiterhin viel Arbeit für Entwickler geben Webseiten für den Internet Explorer anzupassen.
Würde Google oder Mozilla eine solche Tabelle erstellen, wäre sicherlich Chrome bzw. Firefox der Browser der im Vergleich die meisten Features hätte. Eine neutrale Bewertung aller Funktionen ist recht schwer, da jeder Hersteller mehr oder weniger eigene Schwerpunkte gesetzt hat. Aber zumindest Webstandards kann man schon recht gut vergleichen. Hierfür empfiehlt sich zum einen der Acid3-Test und der HTML5-Test. Den Acid3 bestehen Chrome, Safari und Opera. Der Internet Explorer 9 ist der Beta von Firefox schon dicht auf den Fersen und kann ihn vielleicht sogar noch einholen.
Der HTML5test zeigt allerdings die Schwächen des Internet Explorers 9. Dieser kommt auf 106 von 300 Punkten (+5 Bonus), Chrome 7 (beta) erzielt 231 (+12 Bonus), Firefox 4.0b8pre 217 (+9 Bonus). Nimmt man den Betatest mit 377 Punkten, schaut der IE eigentlich ganz gut, aber nur weil nicht alle Tests durchlaufen. 80 (+5 Bonus) schafft er, Firefox kommt auf 249 (+9 Bonus), die Chrome Beta auf 248 (+ 12).
Hier noch die ganze Tabelle von heute:
Microsoft hat bereits zur Freigabe der Beta eine Tabelle veröffentlicht. Darin vergleicht das Unternehmen seinen Browser mit den Produkten der Konkurrenz. Wie schon bei der Vergleichstabelle zum Internet Explorer 8 wird auch hier wieder eher in Richtung IE bewertet auch wenn andere Browser solche Features anbieten. Aber auch werden Features vergleichen, die Chrome und Firefox noch nicht anbieten.
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Gepostet von Pascal am 17.September 2010 in Computer, Linux | 2 Kommentare
Eigentlich schon seit zwei Jahren beschäftige ich mich mit Linux und hatte bisher Ubuntu virtuell in VirtualBox von Sun (jetzt Oracle) erst auf Windows Vista und dann auf Windows 7 am Laufen. am Montag habe ich spontan dazu entschlossen Ubuntu auf meinen Netbook zu installieren. Ich habe mich für die Netbook Version entschieden.
Doch bevor ich den Schritt wagte und Linux mal richtig zu installieren, habe ich erst einmal rund eine Stunde die Netbook-Version virtuell getestet und war begeistert. Seit ich Ubuntu nun auf dem Netbook habe, ist mir aufgefallen, dass ich es auch öfters nutze. Dieses Posting verfasse ich ebenfalls mit dem offenen Betriebssystem.
Bei der Installation hatte ich eigentlich keine großen Probleme. Windows XP ist weiterhin installiert und kann beim Start des Rechners ausgewählt werden, aber standardmäßig wird Ubuntu 10.04 gestartet. Das WLAN wurde sofort erkannt und auch das Touchpad funktioniert ohne Probleme. Da es sich um eine spontane Aktion gehandelt hat, hätte es auch in die Hose gehen können, da ich vorher nicht im Internet geschaut hatte ob es bekannte Probleme mit meinem eeePC gibt. Vielleicht sollte ich das beim nächsten Mal machen.
Gerade das Interface finde ich sehr gelungen und ist speziell für kleine Bildschirme angepasst. Einen Desktop wie bei Windows XP gibt es nicht. Viel mehr gibt es diese Übersicht an Programmen die in einzelne Kategorien eingeordnet sind. In die Favoriten kann man seine wichtigsten Programme legen.
Da Installation von Programmen ist eigentlich kinderleicht und einfacher als bei Windows. Als Office wird OpenOffice.org mitgeliefert. Ein Medienplayer ist dabei und auch sonst ist einiges direkt an Board. Zwar gibt es auch Thunderbird, aber hier ist die Oberfläche nicht wirklich für kleine Bildschirme geeinigt. Für Mails nutze ich auf dem Netbook Evolution, das ebenfalls mitgeliefert wird.
Über das Software Center gibt es zahlreiche Anwendungen. Hier kann es allerdings vorkommen, dass es nicht die aller neueste Version ist. Dies ist zum Beispiel bei VLC und OpenOffice der Fall. Beide habe ich manuell auf den aktuellen Stand gebracht. Anleitungen hierfür findet man problemlos mit Google.
Im Vergleich zu Windows startet Ubuntu deutlich schneller und auch der Start der Anwendungen deutlich schneller. Updates gibt es über die Aktualisierungsverwaltung für die meiste Software. So kann man mit eigentlich nur vier Klicks sowohl das System als auch Software (Firefox, Chrome, Flash, ...) updaten.
Für den 10. Oktober (übrigens ein Sonntag) ist die Freigabe von Ubuntu 10.10 geplant. Dieses Datum wurde wegen der Versiosnummer gewählt: Ubuntu 10.10 erscheint am 10.10.10. Maverick Meerkat - so der Codename - bringt weitere Verbesserungen für Netbook-Nutzer mit.
Eigentlich schon seit zwei Jahren beschäftige ich mich mit Linux und hatte bisher Ubuntu virtuell in VirtualBox von Sun (jetzt Oracle) erst auf Windows Vista und dann auf Windows 7 am Laufen. am Montag habe ich spontan dazu entschlossen Ubuntu auf meinen Netbook zu installieren. Ich habe mich für die Netbook Version entschieden.
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Gepostet von Pascal am 15.August 2010 in Computer, Software | 7 Kommentare
Viele schauen DVDs am PC mit dem freien VLC media player. Doch das Open-Source-Programm kann noch viel mehr. Mithilfe vielen mitgelieferten Codes kann man auch Videodateien problemlos in andere Formate etwa mp4 umwandeln. Im folgenden zeige ich Schritt für Schritt wie die Umwandlung eines Videos in mp4 funktioniert. Besonders nützlich das ist wenn man auf seinem Smartphone oder iPod Videos schauen möchte. Die meisten Geräte unterstützen nur Videos im mp4/h.264-Codec.
Wenn man eine Datei umwandeln möchte, startet den VLC Player, klickt dann auf Medien und wählt Konvertieren/Speichern aus. Jetzt öffnet sich ein Fenster und man kann dort die zu konvertierenden Dateien wählen. Wer will kann auch eine DVD speichern. Hier wird es allerdings etwas kompliziert, da man die richtige Audiospur sowie Starttitel und -kapitel festlegen muss, aber keine Vorschau auf seine Auswahl hat.
Nachdem man die gewünschten Dateien ausgewählt hat, klickt man auf die Schaltfläche "Konvertieren/Speichern". Jetzt wird ein weiterer Dialog gezeigt. In diesem legt man zu erst fest, wo die umgewandelte Datei gespeichert werden, wie sie heißen und welche Dateiendung sie haben soll. Mögliche Endungen werden unten angezeigt. Für eine mp4-Datei tippt man selbstverständlich .mp4 ein. Wird der Haken bei "Ausgabe anzeigen" gesetzt, wird eine Vorschau auf das Video gezeigt, während es VLC umwandelt.
Standardmäßig wird der VLC-Player mit einigen Profilen ausgeliefert. Wählt im Menü "Video - H.264 + AAC (MP4)" aus. Wer möchte kann auch ein eigenes Profil erstellen. Klickt hierfür auf den dritten Icon. Dort kann man dann den Video-Codec (zum Beispiel auch VP8/WebM), die Audioqualität sowie die Verkapselung wählen.
Zurück aber zum Konvertieren. Klickt nun auf Start und schon startet der Vorgang. Ist die Vorschau deaktiviert, dann läuft die Umwandlung schneller ab. Auf ähnliche Weise kann man auch problemlos Audio-Dateien von einem Format ins andere umwandeln. So kann man aus einer .wav-Datei einfach ein MP3 machen, ein WebM-Video in 3GP speichern oder aus einer mp4-Datei ein flv-Video machen.
Hier noch einmal als Screenshots:
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Für das Konvertieren von Videos gibt es zahlreiche Programme, teilweise kosten die auch viel Geld. Zwar könnte der Komfort von VLC etwas besser sein, doch es funktioniert sehr gut.
Viele schauen DVDs am PC mit dem freien VLC media player. Doch das Open-Source-Programm kann noch viel mehr. Mithilfe vielen mitgelieferten Codes kann man auch Videodateien problemlos in andere Formate etwa mp4 umwandeln. Im folgenden zeige ich Schritt für Schritt wie die Umwandlung eines Videos in mp4 funktioniert. Besonders nützlich das ist wenn man auf seinem Smartphone oder iPod Videos schauen möchte. Die meisten Geräte unterstützen nur Videos im mp4/h.264-Codec.
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Gepostet von Pascal am 6.August 2010 in Android, Computer, Google, Internet | 7 Kommentare
Seit gut zwei Monaten Wochen bin ich Besitzer eines HTC Desires, dieses hab ich mir über einen Hardwareversand gekauft. Während es beim iPod touch kinderleicht ist, einen Screenshots zu machen, braucht man bei einem Android-Phone auf jeden Fall einen PC, wenn man sein Handy nicht rooten will.
Zu allererst muss HTC Sync installiert sein und das Smartphone vom PC erkannt worden sein. Anschließend lädt man sich die Android SDK herunter und entpackt sie zum Beispiel auf dem Desktop. Jetzt öffnet die Einstellungen bei Eurem HTC Desire, tippt auf Anwendungen und anschließend auf Entwicklung. Hier den Haken bei USB-Debugging setzen. Anschließend mit dem PC verbinden. Beim Dialog welcher Verbindungstyp genutzt werden soll, reicht es aus "Nur laden" zu wählen.
Nun öffnet man den Ordner Tools und ruft die Datei ddms.bat auf. Gegebenfalls muss noch bestätigen, dass die Datei ausgeführt werden darf. In der Liste im geöffneten Fenster sollte nun das Gerät angezeigt werden. Das Gerät auswählen und dann oben auf Device klicken und abschließend auf Screen capture oder das Tastenkürzel Strg+S. Jetzt öffnet sich ein weiterer Dialog der dann das aufgenommen Bild angezeigt. Man kann es speichern, kopieren, drehen oder ein neues Bild laden.
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Einfacher geht es mit einem Root. Dann kann man auch Apps aus dem Market dafür verwenden.
Seit gut zwei Monaten Wochen bin ich Besitzer eines HTC Desires, dieses hab ich mir über einen Hardwareversand gekauft. Während es beim iPod touch kinderleicht ist, einen Screenshots zu machen, braucht man bei einem Android-Phone auf jeden Fall einen PC, wenn man sein Handy nicht rooten will.
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