Gepostet von Pascal am 16.März 2011 in Internet, Software | 1 Kommentar
Neben Google Analytics gibt es eine Unmenge an Tools für die Statistikerhebung. Sucht man bei Wordpress nach einen Plugin und gibt "stats" als Begriff ein, werden einem über 630 Ergebnisse geboten. Während vor einigen Jahren Datenschutz den meisten Leuten egal war, achten heute immer mehr darauf. Da die meisten Tools die IP-Adresse speichern oder gar an Fremde übertragen. Statify ist da anders. Es läuft vollkommen lokal und dürfte genügend Statistiken für die meisten Nutzern liefern.
Direkt nach der Aktivierung des Plugins werden alle Aufrufe des Blogs gezählt. Die Statistik im Dashboard werden ungefähr alle 15 Minuten neu geladen. Hier findet man neben dem Verlauf der letzten Tage auch die Top Referrer sowie die Seiten mit den meisten Zugriffen. Eine Einstellungsseite gibt es nicht. Standardmäßig werden die Daten 14 Tage gespeichert, wer länger oder kürzer speichern will, kann über die Einstellungen direkt im Widget ändern.
Die Daten, die Statify erfasst, werden komplett lokal in der selben Datenbank wie Wordpress gespeichert. Aktuell gibt es dort nur diese Daten:
ID
Datum
Verweis (Referrer)
Zielseite (Target)
Da die IP-Adresse nicht gespeichert wird, kann man keine unique visits erfassen. Jeder Seitenaufruf wird anonym erfasst.
Dieses Tool hat auf jeden Fall Potenzial und lässt sich sicherlich auch noch etwas erweitern. Wünschenswert wäre eine noch eine Verteilung der einzelnen Browser, die man dann als Torte darstellen könnte. Da Statify ohne Cookies oder JavaScript arbeitet, werden alle Nutzer erfasst, auch wenn sie Cookies oder JavaScript blockieren. Weiterhin werden keine persönlichen Daten gespeichert und deswegen ist auch keine Anpassung des Impressum nötig.
Das Diagramm wird mithilfe der Google Chart API erstellt.
Neben Google Analytics gibt es eine Unmenge an Tools für die Statistikerhebung. Sucht man bei WordPress nach einen Plugin und gibt “stats” als Begriff ein, werden einem über 630 Ergebnisse geboten. Während vor einigen Jahren Datenschutz den meisten Leuten egal war, achten heute immer mehr darauf. Da die meisten Tools die IP-Adresse speichern oder gar an Fremde übertragen. Statify ist da anders. Es läuft vollkommen lokal und dürfte genügend Statistiken für die meisten Nutzern liefern.
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Gepostet von Pascal am 17.Januar 2011 in Internet | Kommentare deaktiviert
Standardmäßig wird mit Wordpress - leider auch bei Upgrades - das Plugin Akismet mitgeliefert. Für kleine und werbefreie Blogs ist dies zwar kostenlos, aber ab einer bestimmten Größe oder sobald auch nur ein Parnterlink gesetzt wird, muss man mindestens 5 $ pro Monat zahlen. Ein besserer Spamschutz ist Antispam Bee, die in ihrer neuen Version für moderne Browser ein neues Features mitbringt.
Eines der Feature von Akismet ist eine Statistik, die anzeigt wie viele Spamkommentare es an einem Tag gegeben hat. Sergej Müller setzt nun eine solche Statistik erweitert. Während Akismet auf Flash setzt, verwendet Sergej hier moderne Techniken und schließt damit Browser aus dem Hause Microsoft aus, die nach wie vor kein Canvas unterstützen.
Die Biene hält bei mir seit über einem Jahr den Blog schön frei von Spam und hat seit rund einem Jahr fast 4000 Spams verhindert. Beim GoogleWatchBlog läuft es nun seit drei Wochen und hier schon fast 850 blockiert.
Antispam Bee ist zum einen schlanker als Wordpress' Akismet und ist dabei sogar sehr datenschutzfreundlich. Die IP-Adresse wird optional mit einer Spammerdatenbank verglichen ohne, dass dort Daten gespeichert werden. Dies verhindert, dass ein falsch eingestufter Nutzer bei späteren Kommentaren als Spammer gilt. Bei Akismet wird auch die Mail-Adresse und weitere Angaben in den USA gespeichert. Wer einmal ein Spammer ist, wird den Status wohl nur mit neuer Mail-Adresse wieder los.
Die Statistiken können über die Einstellungen aktiviert werden und erscheinen dann auf dem Dashboard. Für Internet Explorer-Nutzer, die es leider teilweise zwangsweise teilweise aus überzeugt noch gibt, wird diese Statistik automatisch ausgeblendet.
Da bei mir leider noch kein Spams eingegeben sind und eine Statistik mit nur einem Balken langweilig ausschaut, hier die Grafik vom Entwickler:
Standardmäßig wird mit WordPress – leider auch bei Upgrades – das Plugin Akismet mitgeliefert. Für kleine und werbefreie Blogs ist dies zwar kostenlos, aber ab einer bestimmten Größe oder sobald auch nur ein Parnterlink gesetzt wird, muss man mindestens 5 $ pro Monat zahlen. Ein besserer Spamschutz ist Antispam Bee, die in ihrer neuen Version für moderne Browser ein neues Features mitbringt.
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Gepostet von Pascal am 27.Mai 2010 in Google, Internet | 3 Kommentare
Vorgestern hat Google wie erwartet ein Addon für den Internet Explorer, Firefox und Google Chrome veröffentlicht, mit dem die Erfassung durch Google Analytics unterbinden kann. Gleichzeitig hat Google aber auch eine Option für das Script eingeführt, mit der man die IP-Adresse den letzten Teil kürzen kann. Somit ist weiterhin eine Geolokalisierung möglich, aber der Nutzer ist nicht mehr eindeutig identifizierbar. Exakt das selbe bietet Piwik auch über das Plugin "AnonymizeIP" (wird seit Version 0.5.5 standardmäßig mit ausgeliefert, ist aber deaktiviert) auch. Ich habe mir ein paar Gedanken dazu gemacht, was man einsetzen sollte.
Google Analytics
Für Google Analytics spricht zum einen, dass man es recht einfach installieren kann und wenig Ahnung von Programmierung haben muss. Es läuft unabhängig vom Server und man braucht zum Beispiel keine MySQL-Datenbanken. Auch hat der Nutzer keine
Piwik
Für Piwik hingegen spricht, dass es frei und vollständig offen gelegt ist (OpenSource). Jeder kann den Code einsehen und Änderungen dran vornehmen. Sollte sich die rechtliche Grundlage ändern, kann man mit selbst Hand anlegen und ist nicht unbedingt auf andere angewiesen. Dadurch, dass Piwik auf dem eigenen Server liegt, kann kein anderer die Daten einsehen.
Ich werde weiterhin auf Piwik mit dem Plugin AnonymizeIP setzen.
Vorgestern hat Google wie erwartet ein Addon für den Internet Explorer, Firefox und Google Chrome veröffentlicht, mit dem die Erfassung durch Google Analytics unterbinden kann. Gleichzeitig hat Google aber auch eine Option für das Script eingeführt, mit der man die IP-Adresse den letzten Teil kürzen kann. Somit ist weiterhin eine Geolokalisierung möglich, aber der Nutzer ist nicht mehr eindeutig identifizierbar. Exakt das selbe bietet Piwik auch über das Plugin “AnonymizeIP” (wird seit Version 0.5.5 standardmäßig mit ausgeliefert, ist aber deaktiviert) auch. Ich habe mir ein paar Gedanken dazu gemacht, was man einsetzen sollte.
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